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12) "iners negotium", und ("Üb. d. Ruhe d. Seele" 12)
"inquietam inertiam" herleiten wollen. Joh. Elias
Schlegels Lustspiel "Der geschäftige Müssiggänger"
(im vierten Bd. von Gottscheds "Deutscher Schaubühne ..."
Lpz. 1743) machte das Wort in Deutschland geläufig. --
I, 12, 19 steht:
Concordia discors
Zwieträchtige Eintracht,
(Ovid, "Metam." l, 433 hat: discors concordia);
I, 17, 35:
Principibus placuisse viris, non ultima laus est,
Wer den vorzüglichsten Männern gefiel, dess Ruhm ist gering
nicht;
Danach schrieb Marcellinus in seinem Leben des
"Thukydides" § 35: [Greek **]
"Wer von den Besten gelobt wurde
und diesem Lobe entsprach, dess Ruhm wird ewig unvergänglich
sein"; und dann Schiller im "Prolog"
(1798) zu "Wallensteins Lager":
(Denn) wer den Besten seiner Zeit genug
Gethan, der hat gelebt für alle Zeiten. --
I, 17, 36 finden wir:
Non cuivis homini contingit adire Corinthum;
Nicht einem Jeglichen wird es zu Teil, nach Korinth zu gelangen;
(d. h. hier: das Höchste zu erreichen.. Es ist die
Übersetzung des griechischen Sprichworts [Greek **]
, dessen frivole Deutung man
Gellius l, 8, 4 nachlesen kann. Korinth bot aber
auch ideale Genüsse und die Seefahrt von Rom dorthin
war ein Wagnis. Daraufhin zielt der horazische Vers.)
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